Auslandstouren 2024

 

24.05. - 26.05.2024 Prag 3 Tage  4 Flugstunden
  24.06. - 28.06.2024 Innsbruck Rom 5 Tage 15 Flugstunden  
  13.07.2024 Helgoland 1 Tag 5 Flugstunden  
  05.08.2024 Stockholm 1 Tag 5 Flugstunden  
  19.08. - 23.08.2024 Balaton 5 Tage 8 Flugstunden  

 

 

Reisebericht Prag:

24.05. - 26.05.2024                                                                                      

Flugzeuge:      D-EADY D-EBKN

Teilnehmer:     3 Flugzeugführer 5 Gäste

Flugzeit           4 Std

Strecke:      Hinflug: Schönhagen, Bautzen, Hermsdorf VOR, NER VOR, Letnany

                   Rückflug: Lovosice, Usti Nad Labem, Bad Schandau, Pirna, Dresden, Riesa, Saarmund

Die D-EADY war zur 200 Std Kontrolle in der Werft in Schönhagen. Die Werft versprach mir das sie am Abflugtag früh fertig ist. Bei unserer Ankunft stellte sich doch heraus das die Zündanlage der DY nicht richtig eingestellt war sodass wir auf die Fertigstellung noch bis 10 Uhr warten mussten. Volker Rieke war am Vortag schon Abends in Schönhagen gelandet, nun konnte es losgehen. Die Cessna und die Piper 28 flogen im Formationsflug. Die Flugstrecke wählten wir fast genauso wie in den letzten Jahren. Bis Bautzen flogen wir in 2500 ft. In Bautzen erfolgte eine kurze Zwischenlandung zum Nachtanken der Flugzeuge. Beide Flugzeuge waren mit 4 Personen und Gepäck besetzt sodass aus Gewichtsgründen der Kraftstoff nur für kürzere Etappen getankt werden konnte. Dann ging es in 3000 ft weiter. Ab der tschechischen Grenze setzte leichter Regen ein, wir durchflogen eine schwache Kaltfront. Die ATIS von Prag gab aber schon gute Bedingungen für unseren Anflug. Kurz vor dem NER VOR sanken wir dann auf 2000 ft und Praha Information überwies uns an Kbely TWR. Der Einflugspunkt Mike in die Kontrollzone war bald erreicht. Kurz vor Letnany wurden wir an die Letnany Radio überwiesen. Es war die Piste 05 R in Betrieb sodass wir in den Gegenanflug einflogen. Beide Flugzeuge landeten unmittelbar nacheinander. Der Abstand zur vorrausfliegenden Cessna wurde etwas zu knapp gewählt, er verringert sich ja stets im Landeanflug sodass die Piper gleich nach dem Aufsetzen auf der holprigen Bahn bremsen musste. Die Flugzeuge wurden direkt vor dem TWR angebunden und für die Fahrt zu unserem Hotel Questenberg gleich neben der Prager Burg haben wir 2 Taxen bestellt.

 

Mit der Annäherung an Prag sanken wir auf 2000 ft und nahmen Verbindung mit Kbely TWR auf. Unser Zielflugplatz Letnany liegt in seiner Kontrollzone. Der Durchflug wurde problemlos erlaubt und wir wurden zu Letnany Info weitergereicht. Wir konnten direkt aus dem Anflug auf der Piste 23 L landen. Die Flugzeuge wurden gleich vor dem TWR angebunden. Ein reichlicher Kilometer ist der Fussweg zur Metrostation. Als Hotel hatten wir uns wieder wie in den letzten Jahren das Questenberg ausgesucht, ein sehr schönes Hotel in der Nähe der Prager Burg mit herrlichem Ausblick auf die ganze Stadt. Allerdings steigt auch jedes Jahr der Preis dafür. Für den Abend hatten wir in der mittelalterlichen Gaststätte Krčma U Pavouka das mittelalterliche Spektakel gebucht. Das Ambiente und auch die Bedienung sind einmalig. Schwertkämpfer, Feuerschlucker und Tänzerinnen unterhalten den ganzen Abend. Wir haben die Biergläser ein wenig zur Seite gerückt und schon tanzten die Mädels auf den Tischen. Gutes Essen wird serviert, es wird alles mit den Fingern gegessen. Den ganzen Samstag verbrachten wir mit der Besichtigung der Altstadt. Und auch wenn wir schon oft da waren gibt es doch jedes Mal was Neues zu entdecken. Sonntag sind wir mittags mit der Taxe zum Flugplatz Kbely. In Berlin war wegen Staatsbesuch bis 15 Uhr Luftraumsperre. Die Zeit bis zum Abflug nutzten wir zur Besichtigung des Luftfahrtmuseums in Kbely. Auch hier gibt es wieder neue Exponate allerdings waren viele Migs und Suchois nicht mehr in der aktuellen Ausstellung zu sehen. Zum Flugplatz Letnany sind wir dann gelaufen. Unsere Flugzeuge wurden noch betankt und bald waren wir wieder in der Luft. Nach dem Verlassen der Kontrollzone Kbely flogen wir nach Lovosice und folgten dem Lauf der Elbe über Decin, Bad Schandau und Pirna. Der Durchflug der Kontrollzone Dresden erfolgte entlang der Elbe sodass wir einen schönen Blick auf die Dresdner Altstadt genießen konnten.

 

 

Reisebericht Bozen, Rom, Venedig:

24.06. - 29.06.2024                                                                                      

Flugzeuge:      D-EADY

Teilnehmer:     2 Flugzeugführer 2 Gäste

Flugzeit           16:23 Std

Strecke:      1. Etappe Saarmund Hof

                   2. Etappe Hof – Eggenfelden

                   3. Etappe Eggenfelden – Bozen

                   4. Etappe Eggenfelden – Rom Urbe

                   5. Etappe Rom Urbe – Venedig Lido

                   6. Etappe Venedig – St. Johann

                   7. Etappe St. Johann – Straubing

                   8. Etappe Straubing Saarmund

1. und 2. Etappe Früh 06 Uhr haben wir uns in Saarmund zum Abflug verabredet und eine halbe Stunde später waren wir in der Luft. Da in Saarmund nur die Piste 27 genutzt werden konnte und bei der Planung der Flüge die dann aktuellen Windverhältnisse nicht bekannt sind haben wir zunächst eine kürzere Strecke geplant die wenig Kraftstoff und damit geringeres Abfluggewicht ermöglicht. Auf dem Weg nach Eggenfelden also ein Tankstopp in Hof. Eggenfelden wurde bei bestem Flugwetter erreicht. Hier haben wir ein kleines Frühstück eingenommen und den Flugplan nach Bozen aufgegeben.

3. Etappe führte uns in das Inntal nach Kufstein. In 8000 ft haben wir bei Radar die Durchfluggenehmigung durch die CTR Insbruck zum Inn NDB und weiter zum Brenner beantragt. Weit vor dem Brenner sollten wir schon Padua rufen aber trotz der großen Höhe erreichten wir keine Verbindung. 10 NM vor Bozen erreichten wir dann endlich Bozen TWR. Leider hatte der gerade anderen Verkehr sodaß wir fast eine viertel Stunde neben der Bahn kreisen durften. Nach der Landung auf der 16 sind wir zur Avgastankstelle vom örtlichen Aeroclub gerollt. Dort war niemand anzutreffen da haben wir das Flugzeug daneben erst mal angebunden. Beim Bodendienst erfuhren wir dann das wir im Nordteil des Flugplatzes zu parken haben. Also noch einmal abbinden, jetzt war aber jemand da der uns betanken konnte. Für Fremde gibt der Fliegerclub Avgas ab, das kostet natürlich extra. Unser bestelltes Hotel Lewald war nicht weit vom Flugplatz entfernt. Für Hotelgäste gibt es eine Bozen Karte mit der öffentliche Verkehrsmittel kostenfrei genutzt werden können. Nach kurzer Stadtbesichtigung sind wir mit der Seilbahn nach Oberbozen gefahren. Hier sind wir in die Rittnerbahn eingestiegen bis zum Ritten. Hier oben genossen wir den Blick auf die Berge im Rosengarten und die Stadt Bozen. Viele Wanderwege und Gastronomie nutzen die zahlreichen Touristen. Voller Eindrücke und müde erreichten wir unser Hotel.

4. Etappe Die längste Etappe nach Rom stand uns bevor. Ein Höhentief bildete sich bei Genua. Seit Tagen wurden zahlreiche Gewitter an den Apenninen vorhergesagt. Deshalb wurde die Strecke um geplant, entlang der Adriaküste schätzten wir die Gewitterneigung geringer als im Inland ein. Wir planten nach Trent und in einem kleinen Tal weiter nach Padua und wollten südlich Venedig der Adriaküste bis Rimini folgen. Die Rechnung ging nicht ganz auf. Auf dem Weg von Trent nach Padua stand ein kräftiger Regenschauer. Wir haben versucht dem Tal weiter zu folgen doch die Wolken verschlossen das Tal, wir mussten zurück in das Etschtal Richtung Trent und die Berge weiter südlich in der Poebene nach Padua umfliegen. Entlang der Adriaküste waren gute Wetterbedingungen und ab Rimini konnten wir direkt nach Rom fliegen. Südlich der Apenninen überwog die Sonne bei wenigen hohen Quellwolken. Der aufgegebene Flugplan erleichterte den Erhalt von Freigaben durch die zu passierenden TMA. Viele Flughäfen haben offensichtlich kein Radar. Laufend wird unser Standort oder Estimates erfragt. Rom Information bot uns ein Direkt nach Settebagni ganz kurz vor unserem Ziel Rom Urbe an. Urbe Aerodrom verlangte noch 2 Vollkurven und dann konnten wir in den Gegenanflug der 32 fliegen. Nach der Landung rollten wir in das Tanklager. Ein bürokratischer Prozess stand vor dem Tanken, immerhin war das der billigste Treibstoff in diesem sonst teuren Land. Das Flugzeug wurde am Vorfeld an vorhandenen Haken angebunden. Hier in Urbe wurde seit unserem letzten Besuch vor 13 Jahren viel gebaut. Vor dem Eingang zum Flugplatz ist immer noch der Bushalt, aber Fahrkarten erhielten wir erst beim Umstieg von Linie 135 auf die 92 in einem Tabakladen. Unser Hotel Roma Veneto Relais wurde dann auch bald gefunden, eingecheckt haben wir bereits zu Hause. Ab Mittag keine Rezeption, dafür wurden uns die Zahlencodes für die Türen mitgeteilt. Gleich neben dem Hotel haben wir erst mal das Landebier genossen. 8 € ist für uns gewöhnungsbedürftig. Am nächsten Morgen sind wir zum Vatican gelaufen. Die Schweizer Garde marschierte gerade auf. In dieser Zeit war der Eingang verschlossen. Vor Eintritt in den Petersdom ist Personenkontrolle mit riesigen Schlangen. Wir wollten in die Kuppel, auch das ist erst nach langen Anstehen möglich. Die 561 Stufen bis zur Aussichtsplattform in 136 m Höhe haben wir bestiegen und die tolle Aussicht über die Stadt genossen. Am Nachmittag führte der Stadtbummel zum Trevibrunnen. Die Spanische Treppe war abgesperrt, die Römer wollen nicht mehr das dort die Touristen sitzen. Der nächste Tag sollte zum Kolosseum und Forum Romanum führen. Riesige Touristenströme beim Erwerb von Eintrittskarten und dann an den Zugängen hielt uns vom Innenbesuch ab. Es ging immer weiter vorbei am Circus Maximus zum Pantheon. Müde kehrten wir in unser Hotel zurück. An den zweieinhalb Tagen sind wir 50 km gelaufen.

5. Etappe Mit dem Bus sind wir gleich nach dem Frühstück zum Flughafen. Landegebühren wurden bezahlt und der Flugplan nach Venedig wurde übers Internet beim deutschen AIS aufgegeben. Das Höhentief über Genua hatte sich schon abgebaut inzwischen gab es für den Flug nach Norden keine Wetterbeschränkungen. Unterwegs gab es noch geringe Verzögerungen. Perugia wollten wir in 5000 ft überfliegen. Offensichtlich wieder kein Radar, die Staffelung zum IFR Verkehr wird nach Zeit organisiert. Beim Anflug des Venedig Lido Flugplatz Piste 05 hat man schon einen schönen Überblick über Venedig. Wir sind mit dem Bus Linie A zu unserem zentral gelegenen Hotel Ridel nicht weit vom zentralen Schiffsanlegeplatz gefahren. Mit dem Vaporetto und einer Tageskarte hinüber bis zur Rialtobrücke. Ganz oben im Kaufhaus Fondaco die Tedeschi gibt es eine Aussichtsterasse mit Blick über die ganze Stadt. Den Markusplatz und umliegende Gassen haben wir uns angesehen. Für die Rückfahrt zum Lido hatten wir eine längere Schiffsroute ausgesucht. Müde im Hotel angekommen reichte es noch für ein Bier , dann fielen die Augen schnell zu.

6. Etappe nach dem Start auf der 05 ging es entlang dem Lido nach Westen. Die Route sollte über Padua nach Trent führen. Die Vorhersagen zeigten wenig Wolken über den Alpen. Wir teilten unsere Absicht mit auf 10000 ft zu steigen und dann direkt nach Sankt Johann zu fliegen. Padua genehmigte zunächst 4000 ft und schickte mich zu Treviso Radar. Der genehmigte zunächst 6000 ft, später 10000 ft. Das ermöglichte den direkten Weg zu unserem Zielflugplatz. Der Weg führte an Großglockner und Großvenediger vorbei. Beide hüllten sich in Wolken. Auch über den anderen hohen Gipfeln Wolken, wir suchten ständig nach wolkenfreien Stellen die den problemfreien Flug nach Norden ermöglichten. Dann begann der Sinkflug nach St. Johann. Während unseres Anfluges baute sich gerade ein Schleppzug auf der Landebahn auf sodass wir in eine 2. Rund gehen mussten. Mit der Bedienung der Tankstelle kamen wir nicht zurecht aber das Personal des Flugplatzes hat geholfen. Da der Start erst ab 13:30 erlaubt war haben wir die erzwungene Pause für eine Brotzeit genutzt. Dann konnten wir weiter nach Straubing. Nach kurzer Tankpause flogen wir durch die Tschechische Republik über Karlsbad und Oberwiesenthal hinweg direkt nach Saarmund.

 

 

Reisebericht Stockholm:

05.08.2024                                                                                      

Flugzeuge:      D-EADY 

Teilnehmer:     3 Flugzeugführer     

Flugzeit           5:29 Std

Strecke:      1. Etappe Saarmund Rügen

                   2. Etappe Rügen – Kalmar

                   3. Etappe Kalmar – Stockholm Skavsta

Geplant war ein längerer Rundflug in Finnland der Flug sollte dann weiter über Schweden bis Kopenhagen gehen, dann zurück nach Saarmund. Leider wurde der Flug durch einen Flugunfall in Stockholm Skavsta beendet.

1. Etappe wir flogen von Saarmund direkt zum LWB VOR und dann gerade nach Rügen. Vor 09 Uhr flogen wir los um zeitig genug in Stockholm zu sein. Das Wetter war gut und so waren wir froher Dinge einen schönen Flug zu haben. Die erste Zwischenlandung war in Rügen geplant. Hier haben wir für den Flug bis Stockholm Skavsta getankt denn auf dem nächsten Zwischenlandeplatz gibt ganz im Gegensatz zu früher kein Avgas.

2. Etappe nach kurzer Pause flogen wir los und stiegen über der Ostsee auf 8000 ft. In Sallo bekamen wir Funkverbindung zu Schweden Control. Die Route führte über Kristianstad Ronneby nach Kalmar Der Durchflug durch diese TMA in großer Höhe gelang problemlos es gibt hier sehr wenig Flugverkehr und so sind einige TMA gerade nicht aktiv wie Schweden Control mitteilte. In Kalmar stellten wir bei GA Terminal ab gingen durch eine Auslassschleuseund konnten dann in das Terminal von der Seite eintreten. Hier wurde seit unserem letzten Flug einiges umgebaut. Eine Kleinigkeit haben wir gegessen, das Personal an der Info begleitete uns dann zum GA Parkplatz.

3. Etappe von Kalmar ging es nach dem Start nach Norden entlang der schwedischen Schärenküste. Oskarsham lag auf dem Weg, Früher waren wir hier öfter zu Gast jetzt sind die Betriebszeiten eingeschränkt und Avgas gibt es hier auch nicht mehr. Weiter nördlich, mit der Annäherung an Stockholm wechseln wir von Schweden Control zu Ostgota APP. Es folgt dann Sinkflug auf 1500ft und der Einflug in die Kontrollzone Skavsta. Wir konnten aus dem Anflug auf der Piste 34 landen. Über die Piste 08 und Rollweg B sind wir zur Tankstelle am Vorfeld 4 gerollt. Der TWR wies uns noch an nach dem Tanken zum Vorfeld 5 zu rollen. Nach dem anlassen des TW meldeten wir uns „Taxi to Apron 5 to the green“.“ Ist a good Idea“ sagte der TWR. Wir sind das kurze Stück gerollt, wollten am Ende das Vorfeld 5 auf gemähten Rasen rollen um das Flugzeug anbinden zu können. Da passierte das Unglück das Bugrad verschwand in einem etwa 30 cm tiefen Loch, der Propeller wühlte in der Erde, das Triebwerk kam zum Stillstand. Geschockt über das abrupte Ende stiegen wir aus. Der Propeller war verbogen durch den gewaltsamen Stillstand des Triebwerkes kann es so nicht weiterbetrieben werden. Am Flugplatz ist eine Werft in der wir das Flugzeug abstellten. In Skavsta bezogen wir das bestellte Hotel. Am nächsten Morgen erreichten wir Mike den Leiter der örtlichen Werft und beauftragten die Reparatur. Der Rückweg nach Berlin wurde mit Flixbus absolviert. Die Fahrt über Kopenhagen dauerte nahezu 20 Stunden. In Berlin hat uns dann Doris abgeholt und nach Saarmund gefahren. Ein viertel Jahr später war die Reparatur abgeschlossen. Für die Abholung wurde eine günstige Wetterprognose mit Hochdruckwetter und leichtem Rückenwind ausgesucht. Mehrere Charterkunden wollten mitkommen, es passte aber terminlich nicht. So wurde Flug nach Arlanda am 02.11,Flixbus nach Skavsta und dort eine Hotelübernachtung gebucht. Am nächsten Morgen wollten dann Doris und ich nach Saarmund abfliegen. Leider erhärtete sich die Prognose der Entstehung von einem Tiefdruckgebiet über der Ostsee. Dicker Schnee weckte uns auf und Vereisung wurde auf der Strecke vorhergesagt. Wir haben das Flugzeug übernommen und im Hotel eine weitere Nacht verbracht, unterbrochen nur durch einen Ausflug nach Nykoping. Der 5.12. war dann wolkenloses Wetter, überall Schnee und Minus 10° . Den Flugplan nach Rostock Laage war aufgegeben, wir flogen direkt in FL100 nach Perom ein IFR Punkt an der deutschen Ostseeküste. In Laage war früh noch Nebel, der sollte aber 07-10 Uhr auflösen. Wir erreichten Laage gegen 11:30. Das Wetter hatte sich noch nicht wesentlich gebessert. Die Landung erfolgte bei 1000 m Sicht und WUG 200 ft. Beim Aufsetzen sagte der TWR „Respekt“ Ein VFR Weiterflug nach Saarmund war nicht möglich. Vorbereitet und auf Gültigkeit überprüft hatte ich einen IFR Flugplan nach Schönhagen. Der wurde aber nicht akzeptiert. Ein Anruf bei AIS bescherte einen wenn auch komplizierten aber akzeptierten Flugplan. Gleich nach dem Start bekam ich schon die Freigabe für FL 90 den Anfangspunkt des Anfluges in Schönhagen. Hier war das Wetter ausreichend für den Weiterflug nach Saarmund.

 

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